Schreiben um darüber zu reden!
Bassgott SchockEin guter satYrischer Beitrag zeigt ja nicht nur die Schwächen des Gegners sondern auch die Stärken des Autors auf. Liegen sie nun in der Kommasetzugn, oder im feingeistigen Rundumschlag. Stets hat der Autor im Sinn sich zu erhöhen, den mahnenden Mittelfinger flink am Abzug. Das es auch anders geht, hört man auf Radio Bayern2 jeden Tag in diesen Beiträgen:
Als Lehrling dieses Faches wildere ich ja auch des öfteren in fremden Betten und verfasse auch mal eine kleine, nicht allzu heiter gestimmte literarische Cortexpeitsche, in der verblüffenden Ähnlichkeiten des Verfassers mit einem unter Neurodermitis leidenden eingesperrten Frettchen an Land gespült werden. Hin & manchmal schnappe ich nach einem Reimlexikon und begebe mich in die Nische der „Songwriter“. Bemüht anspruchsvolle Texte mit geleeartigem Inhalt, deren fremdartiger Humor mir schon beim zweiten Lesen das Lachen im Hals verdursten lässt, sind das Ergebnis, welches danach jahrelang auf einer Festplatte oder einem Schmierzettel vor sich hin rostet. Hin und wieder werden diese Erzeugnisse dann dem CVD Herrn Toll vorgelegt, welcher allein schon die Zurückweisung meiner Werke so elegant formuliert, dass mir das Blut aus dem Sack weicht.
Schwester Tino
Dani Debilo