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Bandblogger » Am Schreibtisch

Schreiben um darüber zu reden!

17. August 2006, 13:33 Uhr – Abgelegt unter: Vogelfrei, Am Schreibtisch
Bassgott Schock

Ein guter satYrischer Beitrag zeigt ja nicht nur die Schwächen des Gegners sondern auch die Stärken des Autors auf. Liegen sie nun in der Kommasetzugn, oder im feingeistigen Rundumschlag. Stets hat der Autor im Sinn sich zu erhöhen, den mahnenden Mittelfinger flink am Abzug. Das es auch anders geht, hört man auf Radio Bayern2 jeden Tag in diesen Beiträgen:

Als Lehrling dieses Faches wildere ich ja auch des öfteren in fremden Betten und verfasse auch mal eine kleine, nicht allzu heiter gestimmte literarische Cortexpeitsche, in der verblüffenden Ähnlichkeiten des Verfassers mit einem unter Neurodermitis leidenden eingesperrten Frettchen an Land gespült werden. Hin & manchmal schnappe ich nach einem Reimlexikon und begebe mich in die Nische der „Songwriter“. Bemüht anspruchsvolle Texte mit geleeartigem Inhalt, deren fremdartiger Humor mir schon beim zweiten Lesen das Lachen im Hals verdursten lässt, sind das Ergebnis, welches danach jahrelang auf einer Festplatte oder einem Schmierzettel vor sich hin rostet. Hin und wieder werden diese Erzeugnisse dann dem CVD Herrn Toll vorgelegt, welcher allein schon die Zurückweisung meiner Werke so elegant formuliert, dass mir das Blut aus dem Sack weicht.

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United State of Ignorance

27. Juni 2006, 12:17 Uhr – Abgelegt unter: Vogelfrei, Am Schreibtisch
Bassgott Schock

Mein Chefe meinte neulich: “You know, in the States we are used to start some action and afterwards we look what happens. If its good, we keep it. If its bad, we kick it.” 

Diese Äussserung würde die letzten 10 Jahre Scharmützel im Nahen bis entsetzlich Fernen Osten für´s erste erklären. 

Letzte Woche musste ich wieder ein mal erfahren, das die Amerikaner die lausigsten Denker/Lenker/& Planer der Welt sind und alles nur mit Geld (von dem sie nur reden, es aber nicht wirklich ausgeben!) jedoch völlig hirnfrei und nur vermeintlich lösen. 

So sitze mir hier mal wieder auf der Arbeit meinen Steiss ins Genick, und bekomme zwischen MW Steuererhöhung, WM Fussball, Kampfbär Petzis edlem Tod im Bleihagel und Otti Fischers Haremsverwaltung mal so eben mit, das der amerikanische Brötchengeber die Ratten vom sinkenden Schiff treibt. So wurden mal wieder alle entlassen die Ahnung hatten. Nur ich und ein paar wenige Getreue sind noch hier. Man vertreibt sich die Zeit mit Online TippKick, FreeStyle Faseln, Power Origami, Nasenhaare roden, etc… . 

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Kulturschock satt…

17. Mai 2006, 16:30 Uhr – Abgelegt unter: Vogelfrei, Am Schreibtisch
Bassgott Schock

Eigentlich wollte ich heute das lang versprochene Foto unseres gequälten Hamsters bloggen. Aufgrund unvorhergesehener logistischer Probleme gibt nun einfach nur gebrabbel der üblichen bassgöttlichen Art! Die Absicht hier etwas zu neuen Liedern zu schreiben, welche noch nicht einmal wir gehört haben, die jedoch am Freitag (19,05) im Z88 der staunenden Öffentlichkeit präsentiert werden, wurde aus Geheimhaltungsgründen fallen gelassen. Aber jetzt wo es raus ist: Die Mannen um den Sachbearbeiter Nierensteinzertrümmerung (formerly known as Bassgott Schock) sind nicht scheu genug, neues, bisher ungeprobtes und daher auch unerhörtes Liedgut auf ihrer Schweiz 2006 Tour in Xlingen im berühmt beschaulichen Z88 zu präsentieren. 

Daher will ich mich heute mal wieder in Allgemeinplätzen ergehen und Vorurteile bedienen. Soll dieses Vorhaben dazu noch breite Zustimmung bei deutschen halbintellektuellen bekommen bietet sich die USA doch sofort von selber an!

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Die Zeit: Sinnvoll benützt!

5. Mai 2006, 11:06 Uhr – Abgelegt unter: Am Schreibtisch
Bassgott Schock

Ich sitze hier im Geschäft und meine Gonaden werden von meinem Eigengewicht in die Unfruchtbarkeit gequetscht. 

Damit in Zukunft die Kollegen unserer Mutterfirma in Atlanta nicht denken ein AlKaida Kämpfer spuckt wütende Flüche in den Fernsprecher, wenn sie bei uns anrufen, wurden alle hier arbeitenden Schweizer (die mit dem verdächtig arabischen „CHRRR“ im Wortschatz) gebeten, sich in Zukunft am Telefon auf englisch zu melden. Auch alle Schriftstücke sind Englisch zu verfassen. Da mein Chefe immer Recht hat, habe ich mir sofort ne Flasche Kaugummi in den Mund geschoben und besitze nun perfekte Telefonmanieren! 

Mein Auftrag heute: 

Prüfprotokolle anpassen. In der Praxis heisst das: Übersetzen. 

Im Zeitalter von GOOGLE und LEO scheint diese Übung zunächst als reine Fleissarbeit, die einem lediglich mässige copy / paste Fähigkeiten abverlangt. Eine Arbeit ganz nach meinem Geschmack. Man muss nix viel denk…machen trotzdem alles falsch. 

Aber sogleich erscheinen niedliche Tücken.

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International 4

21. März 2006, 10:27 Uhr – Abgelegt unter: Vogelfrei, Am Schreibtisch
Schwester Tino

Dass telefonieren heutzutage nichts mehr kostet, stimmt leider nur bedingt. Jedenfalls hab ich letzte Woche eine ganz bittere Erfahrung diesbezüglich gemacht.

Nein, nicht was ihr jetzt denkt. Keine 0190er oder sonstigen Schmuddel-Lines. Auf so eine Idee würde die anständige Schwester doch niemals kommen…. ;)  Es war vielmehr ein stinknormales ca. 1-stündiges Telefonat nach Australien.

Nun gehöre ich zu den "Glücklichen", die aufgrund einer massiven Telekom-Verstimmung vor geraumer Zeit einen 2-Jahres-Vertrag beim Konkurrenten Arcor abgeschlossen haben. Arcor hat an sich keine schlechten Tarife, allerdings gibt´s eben auch Ausnahmen. Und zu diesen gehört - Ihr ahnt es schon - Australien. Während ein Gespräch in die "Top 15" Nationen Europas (welch Klassifizierung) noch für ca. 4 Cent die Minute zu haben ist, kostet die Minute nach Australien sage und schreibe 1,25 EUR! Dieser Tarif gilt dann auch für so bedeutende Länder wie Papua-Neuguinea, Surinam oder Botswana und nennt sich "International 4".

 Während man bei den anderen Ländern noch vom Entwicklungshilfe-Bonus-Tarif reden könnte, leuchtet mir das bei Australien nicht ein. Gut, jetzt nach "Larry" haben die unter Umständen auch die ein oder andere Spende nötig, aber trotzdem…

Jedenfalls hat mich der Spaß jetzt ganze 68,00 EUR netto gekostet. Um ausnahmsweise nochmal die gute, alte DM heranzuziehen: 140,00 DM für ein Telefonat!!! Ich wollte es nicht glauben und hab gleich mal die AGB´s studiert. Da war der Ärger noch viel größer: Hätte der Herr Rechtsanwalt nur vorher mal reingeschaut ;)

Kicker-Managerspiel

14. Februar 2006, 11:44 Uhr – Abgelegt unter: Am Schreibtisch, Auf dem Feld
Schwester Tino

Wie vielleicht einige von Euch bereits wissen, vergnügen sich 3/4 der Band schon seit geraumer Zeit mit dem Fußball-Managerspiel des "Kicker". Wem das jetzt nichts sagt, der kann entweder hier weiterlesen oder aber sich hier über das Spiel informieren.

Der vergangene Bundesliga-Spieltag war jedenfalls für die meisten Mitglieder unserer Götter-Liga "Kleine Sterne" ein wahres Debakel (Liga-Schnitt: 2,6 Punkte!!). Dabei kam Herr Toll mit stolzen 6 Punkten noch um einiges besser weg, als meine Wenigkeit (-7) und Herr Debilo (-17).

Grund genug mal wieder etwas über die Regeln und Bewertungsmethoden des Kicker zu motzen:

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Lügen beginnt…

19. Januar 2006, 12:21 Uhr – Abgelegt unter: Am Schreibtisch, Wir, Rockstars
Bassgott Schock

…mit und in der Öffentlichkeit. "Welche Öffentlichkeit?" wird mancher kritische Leser die Stirn in Blasen werfen und diverse Götterbassisten von Ihrem hohem Rosse stossen. 

Wir sind uns meistens darüber einig, dass in einem solchen Blogg neben Ausführungen zur "diametralen Entwicklung in der zeitgenössischen Abstinenzbewegung als tangenter Gegenpol zur neuen Seichtheit" und netten Ratespielen für die ganze Familie besonders gerne Beiträge gelesen werden, in welchen Bandinternas mit dem gemeinen "Nicht "-Gott geteilt werden. Was Essen wir, worüber streiten wir, wer wird von wem beschlafen, haben wir Angst wenn wir von der Bühne gehen etc etc… Manche nennen es Klatsch, manche wollen sowieso nur was über die Wahren Götter erfahren um uns 4 zu vermenschlichen und somit greifbarer zu machen. Ehrlich gesagt ,wäre ich ein Fän der Götter (Gott bewahre) würde ich nur solche Beiträge lesen, welche die Menschen hinter den Göttern beleuchten. Der Rest ist nur Humbuck. Ein Buch wird erst interessant, wenn die Personen darin zu Persönlichkeiten werden.  

 Mein nächster Blogg sollte also en wenig mehr Bassgott sein, eine Prise mehr Bandfeeling vielleicht sogar ein Hauch von Skandal. Schnell wurden die ersten Zeilen auf dem Bildschirm intoniert. Doch irgendwie ging es nicht… . Sobald ich persönlich wurde, wurde es auch für andere persönlich. Mir wurde bewusst wie vielen schwelenden Konflikten, offenen Schlachten, kalten Ängsten und niederen Instinkten ich ausweichen muss, bevor ich etwas ins Netz stellen könnte ohne jemanden völlig vor den Kopf zu stossen. Würde ich meine Masstäbe anlegen könnte hier jeder Dreck über mich stehen (Aufforderung an euch!), aber irgendwas in mir drin flüsterte mir zu: Das sieht nicht jeder Gott so und der gemeine Erdbürger schon gar nicht.  

 Vollbremsung.  

 Dieser Blogg begann für mich mit einem male total uninteressant zu werden. Muss er doch unter diplomatisch gefilterten Gesichtspunkten verfasst werden. Kurz: Lügen, verschweigen und verdrehen. Bin ich im ersteren noch ein Meister so bin ich bei zweiteren eher mittelmässig und dritteres gelingt mir nur zufällig und dann bemerkel ich das nicht mal selber…  

Gibt es also überhaupt interessante öffentliche Nachrichten jenseits des Skandals? Und wenn nicht: Gibt es Skandale jenseits der Verletzung? 

Jedenfalls habe ich andere Götter darauf angesprochen. In einem ersten Schritt sollen persönliche Inhalte von allen Göttern zensiert werden können.  

Es gibt also nur Götter light hier.  Dort aber auch…  

…Lügen endet. 

Lügen verbindet…

Let´s go phishing

29. Dezember 2005, 18:22 Uhr – Abgelegt unter: Am Schreibtisch
Dani Debilo

Heute hatte ich mal wieder eine dieser tollen sogenannten Phishing-Mails in meinem Email-Briefkasten. Diesmal angeblich von der Dresdner Bank. Mein Virenprogramm hat das Ding freundlicherweise gleich in die Quarantäneabteilung meines Posteingangs verschoben und ich habe eh kein Konto bei der Dresdner Bank, von daher kam ich nicht wirklich in Versuchung, mich phishen zu lassen. Aber selbst wenn die Mail in Sachen Glaubwürdigkeit diese ersten beiden Hürden noch genommen hätte, frage ich mich: Wie zur Hölle kann man auf diese schwachsinnigen Emails eigentlich überhaupt reinfallen? Gut, das Dresdner Bank-Logo obendrüber und der Copyright-Hinweis untendrunter sehen ja erstmal ganz schick aus. Sogar im Absender steht was von „dresdner-bank.de“. Huiuiui. Aber ich darf jetzt mal den Text zitieren:

„Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Von den technischen Diensten der Bank ist die Erneuerung der Software vom on-line System für den Zugang der Kunden zum Bankdienstleistungen vorgenommen worden. Wir bitten Sie inständig Link nach unten zu verfolgen, für den Start der Bestätigung der Ausnutzung der Benutzerinformation. Wenn Sie Link eintippen, so müssen Sie den Anweisungen folgen, die auf der Seite der Bestätigung von Benutzerangaben angeführt sind. [Hier käme dann der phiese Phishing-Link, den ich mal vorsichtshalber nicht zitiere, man weiß ja nie…] Die vorliegende Vorschrift ist an alle Bankkunden abgeschickt worden und das ist eine Pflichterfüllung. Wir entschuldigen uns bei Ihnen wegen der möglichen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für die Zusammenarbeit.“

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Sprich Wörter!

12. Dezember 2005, 12:41 Uhr – Abgelegt unter: Vogelfrei, Am Schreibtisch
Bassgott Schock

Das heitere Sprichwörterquälen beginnt!

Ihr seid alle aufgerufen meine Sprachburgen zu stürmen, zu übersetzten, neue zu bauen!

I´m the painted Maier

Remove the baby with the foam bath

This goes the river down

He shots the bird up    

You can´t lead me behind the light.

There laugh yes the chicken!

You got not more all into the cupboard!   

That lifts my hat up!

If there is a willie, there is a way…

Fremdangstkonsum

5. Dezember 2005, 23:09 Uhr – Abgelegt unter: Am Schreibtisch
Bassgott Schock

entsteht wohl, wenn der Eigenangstbedarf nicht gestillt wird. Zu wenig Abenteuer?

 

An Feierabend begibt man sich daher regelmäßig zur Entspannung per Bildschirm in die Geisterbahn der menschlichen Neugier.

 

Und überall lauern Gefahren. Auf dem Arbeitsamt ist Asbest versteckt. Das Fleisch lebt noch, wenn es aus dem Kühlschrank krabbelt. Stromtransportwege weichen dem Feuchtschnee. Eine Weltmacht organisiert Menschenschmuggel, um herauszufinden warum in anderen Ländern Menschen verschmuggelt werden. Als Mann verkleidete Politikerinnen stoibern im Bundestag herum und kleinen gelben Antipoden wird alles verkauft damit sie uns später kaufen können.

 
 

Es ist einfach alles zu öffentlich.

 
 

Die Welt ist nicht schlechter nur haben mehr Leute ein Megaphon. Es wird mir zu laut!

 

Das Übel der Welt heißt :

 

Scheininformation.

 

Jeder denkt er wüsste bescheid und daher denkt jeder er müsse daher mitreden. Ich bin jedoch davon überzeugt, dass diese menschlichen Macht und Sozialsysteme in keinster Weise von Menschen wirklich beeinflussbar sind. Die Systeme steuern sich selber und hinterher denkt derjenige der überlebt er hat recht gehabt.

 

Warum muss mich interessieren wenn Menschen sterben und einfache Konsumenten beschissen werden. Wem hilft das? Warum brauche ich jeden Tag einen Holocaust auf dem Bildschirm?

 

Macht Angst Konsum über den Grundbedarf hinaus erst möglich? Die Werbung scheint mir recht zu geben:

 

Themen wie Direktsaft und 53 % weniger Falten in nur 14 Tagen bei regelmäßiger Anwendung in 25 % aller Fälle stellen da eine erholsame Ausnahme dar.

 

Ich bin wohl angstgeil! Früher nannte man das eher sadistischen Voyeurismus. Man schrieb darüber Bücher und ejakulierte auf die Opfer. Man nannte sich DeSade. Der Schlüssel für dieses Kabinett ist die Satellitenschüssel und das DSL Modem. Die Eintrittskarte ist die Homebankingüberweisung an entsprechende Wohl- und Unwohltätigkeitsunternehmen.

 

Ich will nicht mehr informiert werden. Aber aus Angst als ignorant zu gelten informiere ich mich weiter über die Ängste der Welt, womit ich mich dann als kritischer aber handlungsunfähiger mündiger Bürger oute. Denn Angst lähmt. Angst ist spannend. Angst macht Macht erst mächtig.

 

Was der Blogg hier soll? Fremdangstkonsum war ein nettes Nomen, da habe einfach drauflos getippt und plötzlich war da kein Ende.

 
 

P.S.:

 

53 % weniger Falten? Wie? Faltentiefe? Faltenhäufigkeit? Oberflächenrauheit? Weniger Dichtmassen (Make up)Verbrauch?

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