
Bassgott Schock
wird mein Ohr bluten! Die Götter versammeln sich in den Elch Studios in (Bietigheim-)Bissingen (der Name dieses Häuserhaufens ist kein Zufall…). In Abwesenheit des Studiobesitzers werden wir am Freitag Kabel ziehen, Mikros stemmen und Pizza entsaften. Ziel wird es sein ein paar Demos unserer neuesten Werke aufzunehmen. Da das ganze dann noch live stattfindet wird das Ergebnis sicher die wankelmütigeren innerhalb der Band verunsichern.
JUHUUUUUUUU! HIHIHIHIHI!

Bassgott Schock
Wie versprochen nun mein Beitrag zum beliebten Thema Drogen in innerhalb der Reihe
SEX & DRUGS & ROCK´N ROLL
Touralltag in der ersten Dekade des letzen Jahrtausends der Menschheit.
Kommen wir ungezwungen gleich zu den beiden Drogen Höhepunkten auf dieser Tour.
Der Erste:
In der ostdeutschen Kleinstadt X-Hausen (Name von der Redaktion geändert) bekam ich schüchtern über den Tisch hinweg eine konische Tabakware gereicht. Natürlich war ich verantwortungsvoller Rockstar genug, dieses anzügliche und auch illegale Angebot abzulehnen. Gut so. Persönliche Erfahrungswerte zeigen, dass ich. unter dem Einfluss legaler aber leider auch illegaler Drogen, meist schlechter Bass spiele als ich vermute. Allerdings spiele ich dann lieber und ausgiebiger Bass. Dies trifft mitunter bei dahergelaufenen Zuhörern auf Ablehnung.
Der Zweite:
Es war kein Anblick für Götter! Wahrlich nicht! Auf dem hintersten Rücksitz im Bandbus quälte sich ein bleicher und vollgekotzter Alex durch die ostdeutsche Prärie. Ein Zeitsprung von ca 9 Stunden in die Vergangenheit lässt uns lieblich den Duft von Knoblauchschnaps in die Nase steigen. Der lustige Wirt in einer lustigen Gaststätte, in der zuvor „Die Lustigen Götter“ spielten, erkannte in uns Freunde und brach das Siegel seiner geheimen Schätze aus tiefen Kellern. Es wurde Knobauchschnaps verköstigt. Dieses Geheimrezept ist leicht zu imitieren. 2 Kilo Knofel (ungeschält und unbehandelt) mit einem viertel Pfund Kräuter der Provence und 3 Liter Aldi Fusel in den Mixer gegeben und kurz verrührt. Mit Lakrize und Methanol abschmecken. Ein Spritzer Hustensaft gilt unter Kennern als „Must“. Das Gebräu über einem gebrauchten Nylonstrumpf abseien und das Filtrat im Keller kühl lagern. Passt zu vielen Anlässen, wird bevorzugt jedoch bei Beschneidungen, Taufen und zum Zwiebelkuchen gereicht.
Nun, Alex hat davon auch gekostet. Vielleicht mehr als andere, vielleicht aber einfach nur mehr als genug. Mit einer Kohletablette, Aspirin-Akut und etwas Akkupressur im Bereich des Magen Darm Traktes, konnte Alex beim weiteren Bandtransport zumindest eine passive Rolle übernehmen.
Ich bin mir sicher ein Foto von ihm hätte, überlegt platziert, auf der nächsten „Keine Macht ohne Drogen“ Kampagne der Regierung eine fatal abschreckende Wirkung, sowie wilde Proteste des „Verbandes zur Pflege der traditionellen deutschen Schwarzbrennerei“ zur Folge.
Schade Alex, wirklich schade um diesen verlorenen Tag in Deinem Leben.
Das hatten sich alle anders erhofft!
In mir drängt sich da die Frage auf: Habe ich wirklich auf einer Tour einer Rock Band teilgenommen oder war das die Jahresausfahrt der Süddeutschen Philatistenvereinigung… Zweifel nagen…
Was fehlt nun noch in unserer heiteren Trilogie? Genau! Rock´n Radau!

Schwester Tino
jetzt ist doch noch ein Filmchen von einer unserer Backstage-Parties augetaucht
http://www.myvideo.de/watch/11172

Dani Debilo
Ich habe zwar eigentlich große Angst vor dem Simpsons-Spielfilm, der Mitte nächsten Jahres in die Kinos kommen soll, weil ich nicht glaube, dass Simpsons-Geschichten auf 90 Minuten ausgedehnt funktionieren. Der Movie-Trailer mit seinem schlichten Slapstick-Gemüt ist allerdings grandios:
http://www.apple.com/trailers/fox/thesimpsonsmovie/trailer/

Bassgott Schock
Ein exotisches Wort das ich zum Ersten mal im damals verwirrend anzüglichen Druckerzeugnis Playboy antraf. Spät Nachts entzifferte ich mit gezückter Taschenlampe unter meiner Decke transpirierend mit geschwollenem Genital eine Reportage über Rod Stuarts ausuferndes Leben auf Tour.
Seien wir aufrichtig. Nicht die Liebe zur Musik, oder der Gedanke an meterlange Cadilliacs machte mich zum Bassisten. Nein es war viel einfacher:
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Schwester Tino
Jetzt haben wir´s also geschafft. Die Tour ist rum und jeder von uns geht wieder seinen alltäglichen Wett- und Drogengeschäften nach…
Wie der Bassgott schon im vorherigen Blog erläutert hat, sind auch wir Götter nicht gegen körperliche Leiden und Ermüdungserscheinungen gefeit, weshalb eine gewisse Regenerationsphase nach Tourende nötig war, um wieder neue Energie - auch fürs Bloggen - zu sammeln. Jetzt geht´s aber weiter mit hoffentlich großen Schritten in Richtung "Neue Aufnahmen".
8 neue Songs stehen bereits in den Startlöchern, 7 davon haben wir bereits auf unseren Tour-Konzerten zum Besten gegeben. Weitere Songs werden hoffentlich bald folgen. Anfang Dezember geht´s dann zum ersten Mal seit langem wieder ins Studio.
Wie Ihr seht, gönnen wir uns keine Pause. Auch live wird´s uns dieses Jahr nochmal zu sehen geben und zwar beim "Christmas Rock" am 23.12. in Gaggenau (Baden-Baden).
An dieser Stelle auch ein großes DANKESCHÖN an alle, die ihren Weg zu einem unserer Konzerte gefunden haben, oder zumindest "im Geiste" dabei waren. Hat mal wieder Riesenspass gemacht mit Euch zu feiern!
Ein paar spezielle Danksagungen möchte ich aber auch noch loswerden und zwar an:
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Bassgott Schock
… … …
Rumpelnd nimmt die Wäschetrommel die Arbeit an den Überresten meiner Mieder auf. Meine Hose kann glücklich von sich sagen: Ich bin Deutschland. Jeder klebrige Bühnenboden zwischen Baden und Sachsen ist daraus ohne grossen Aufwand zu extrahieren.
Ungläubig schaue ich heute meinen Bass an… er schaut schweigend zurück.
Etwas Nackenschmerzen, ne raue Kehle und ein humpelnder Gang. Weniger als davor probeweise angepanikt.
Mein Hirn ist Rühei ohne Salz. Es taugt nicht mal zum Fremdverzehr. Die maximale tägliche Aufnahmekapazität dürfte mit dem Entziffern einer Bildzeitungsüberschrift ausgereizt sein.
Es war manches dabei.
Jetzt ist alles vorbei.
P.S.: SANIFAIR Wertbons in kundige Hände abzugeben. Zustand: B-