Let´s go phishing
Dani DebiloHeute hatte ich mal wieder eine dieser tollen sogenannten Phishing-Mails in meinem Email-Briefkasten. Diesmal angeblich von der Dresdner Bank. Mein Virenprogramm hat das Ding freundlicherweise gleich in die Quarantäneabteilung meines Posteingangs verschoben und ich habe eh kein Konto bei der Dresdner Bank, von daher kam ich nicht wirklich in Versuchung, mich phishen zu lassen. Aber selbst wenn die Mail in Sachen Glaubwürdigkeit diese ersten beiden Hürden noch genommen hätte, frage ich mich: Wie zur Hölle kann man auf diese schwachsinnigen Emails eigentlich überhaupt reinfallen? Gut, das Dresdner Bank-Logo obendrüber und der Copyright-Hinweis untendrunter sehen ja erstmal ganz schick aus. Sogar im Absender steht was von „dresdner-bank.de“. Huiuiui. Aber ich darf jetzt mal den Text zitieren:
„Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, Von den technischen Diensten der Bank ist die Erneuerung der Software vom on-line System für den Zugang der Kunden zum Bankdienstleistungen vorgenommen worden. Wir bitten Sie inständig Link nach unten zu verfolgen, für den Start der Bestätigung der Ausnutzung der Benutzerinformation. Wenn Sie Link eintippen, so müssen Sie den Anweisungen folgen, die auf der Seite der Bestätigung von Benutzerangaben angeführt sind. [Hier käme dann der phiese Phishing-Link, den ich mal vorsichtshalber nicht zitiere, man weiß ja nie…] Die vorliegende Vorschrift ist an alle Bankkunden abgeschickt worden und das ist eine Pflichterfüllung. Wir entschuldigen uns bei Ihnen wegen der möglichen Unannehmlichkeiten und bedanken uns für die Zusammenarbeit.“
Bassgott Schock
Till Toll
Schwester Tino
